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Münsteraner Studierende ein Semester lang regelmäßig im Kreisarchiv

Über regelmäßigen Besuch von der Universität Münster darf sich in diesem Semester das Kreisarchiv freuen. Bereits zum zweiten Mal findet ein Austausch mit dem Institut für vergleichende Städtegeschichte statt. Im Rahmen des Seminars „Die Ämter und Städte der Altkreise Beckum und Warendorf im 19. Jahrhundert“ befassen sich die Studierenden mit Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft um 1900. Betreut wird das Seminar von Prof. Dr. Werner Freitag, Lehrstuhlinhaber für westfälische und vergleichende Landesgeschichte, und Kreisarchivar Dr. Knut Langewand. Das Seminar soll aufzeigen, in welcher Form der wirtschaftliche und soziale Wandel für die Städte und Landgemeinden der Altkreise verlief und wie die preußische Verwaltung vor Ort funktionierte. Einige Studierende beabsichtigen, ihre Bachelor- oder Masterarbeit zu einem ortsgeschichtlichen Thema zu erarbeiten – mit Quellen des Kreisarchivs. „Durch das Seminar lernen die Studierenden nicht nur thematisch die
Verwaltungsgeschichte der Altkreise kennen, sondern auch das wissenschaftliche Arbeiten mit archivischen Quellen“, erläutert Langewand.

Das Seminar begleitet ein Vorhaben des Instituts für vergleichende Städtegeschichte: Anfang 2020 startet das Projekt „Historischer Atlas der Städte und Gemeinden des Kreises Warendorf und der Stadt Münster im 19. und 20. Jahrhundert“. Gefördert wird es von der Sparkasse Münsterland-Ost. „Die Studierenden tragen also direkt zur landesgeschichtlichen Forschung bei“, freut sich Werner Freitag. Bis Februar kommen die Studierenden nun jeden Donnerstag nach Warendorf – eine Kooperation, von der alle Seiten profitieren.


Studierende der Uni Münster besuchen ein Semester lang regelmäßig das Kreisarchiv. Kreisarchivar Dr. Knut Langewand (7.v.r.) freut sich über die Kooperation mit der Uni Münster. – (Foto: Kreis Warendorf)

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