Nix mit Sommerpause – Alexandra Frohne und Sabrina Grüter vom WSU Lauftreff haben sich beim Via Romana Trail rund um Carpineto den steilen Anstiegen des korsischen
Gebirges gestellt – und wurden mit spektakulären Ausblicken und außergewöhnlicher Gastfreundschaft belohnt. Der Lauf verbindet sportliche Herausforderung mit Geschichte und Natur.
Die Strecke führt über alte Maultierpfade, durch jahrhundertealte Kastanien- und Buchewälder, vorbei an Kapellen, Kirchen, Klöstern und klaren Bergquellen.
Frohne ging auf der großen Runde über 23 Kilometer und rund 1.500 Höhenmeter an den Start. Über schöne Waldpfade führte die Strecke bis zum höchsten Punkt der Tour,
wo eine kleine Kapelle und ein weiter Panoramablick über die Bergwelt Korsikas auf die Läuferin warteten. Der letzte Anstieg dorthin verlangte mit bis zu 31 Prozent Steigung noch einmal alles ab.
Grüter absolvierte die 13 Kilometer lange Strecke mit 650 Höhenmetern. Auch hier ging es mit bis zu 25 Prozent steil zur Sache, vorbei an malerischen Bergdörfern und der beeindruckenden Cascade Struccia. Immer wieder eröffneten sich dabei Ausblicke auf die ursprüngliche Natur der Insel.
Mindestens ebenso in Erinnerung blieb den beiden die Unterstützung der Einheimischen: Zahlreiche Korsen säumten die Strecke, feuerten die Läuferinnen an und sorgten an den Verpflegungsstationen mit großem Einsatz für das leibliche Wohl. Diese Herzlichkeit machte den Via Romana Trail zu weit mehr als einem Wettkampf.
Für Frohne und Grüter war der Trail ein sportliches Highlight – sie kehrten mit beeindruckenden Naturerlebnissen und bleibenden Erinnerungen an die Gastfreundschaft Korsikas nach Warendorf zurück.

Auf dem Foto links Sabrina Grüter und rechts Alexandra Frohne.
Foto: WSU
