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Trickbetrug am Telefon: PIN nicht verraten

Foto: Pixabay

Die girocard ist weg und die Aufregung groß. Wie gut, dass der Kartenbesitzer just einen Anruf von seiner Bank oder Sparkasse erhält, die vorgibt, die Karte sperren zu wollen. Dazu verlangt der angebliche Institutsmitarbeiter jedoch die Geheimzahl. Hier sollten alle Alarmglocken läuten, denn beim Anrufer handelt es sich in solchen Fällen um einen Betrüger, der die Geldbörse mit den Zahlungskarten vermutlich gestohlen oder gefunden hat und sich nun mit der PIN Zugang zum Konto verschaffen möchte. Am besten legt man bei einem solchen Anruf sofort auf, denn weder Bankmitarbeiter noch Polizei fragen sensible Daten wie z. B. die Geheimzahl ab.

Wichtig: Die PIN soll geheim bleiben und darf nie an Dritte weitergegeben werden. Bei Verlust oder Diebstahl muss die girocardunverzüglich gesperrt werden. Die Sperr-Notrufnummern +49 116 116* oder +49 (0) 30 4050 4050* sind rund um die Uhr erreichbar. Alternativ gelten natürlich auch die Sperrnummern des jeweiligen kartenausgebenden Instituts. Bankkunden sollten den Verlust ihrer Zahlungskarte der Polizei melden und dort auch das SEPA-Lastschriftverfahren (Bezahlen mit Karte und Unterschrift) sperren lassen. Tipp: Kontobewegungen sorgfältig prüfen und unrechtmäßige Abbuchungen beim kartenausgebenden Institut reklamieren.

* Sperr-Notruf 116 116 aus Deutschland kostenfrei; Gebühren für Anrufe aus dem Ausland abhängig vom ausländischen Anbieter/Netzbetreiber

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