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War das die größte Stadtführung des Jahres?

Rund 120 Menschen machten sich am vergangenen Wochenende gemeinsam mit kluck.kola auf die Spuren von Warendorfs erstem Märchenfilm „Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck“. Die außergewöhnliche Führung durch die Drehorte des Films entwickelte sich dabei schnell zu einem kleinen Stadt-Event.

„Hätten wir gewusst, dass wir so viele sind … hätten wir eine Demo angemeldet“, scherzte Christian Confer, der die Besucherinnen und Besucher durch das Programm führte.

Passend zum Filmtitel erhielten alle Teilnehmenden zu Beginn eine besondere Überraschung: die „Geheime Karte des Professor Kluck“. Statt jedoch direkt alle Drehorte preiszugeben, wurde die Karte nach und nach lebendig. An jeder Station bekamen die Gäste einen passenden Aufkleber – ähnlich wie in einem Panini-Album – und konnten so die besuchten Orte Stück für Stück vervollständigen.

Doch damit nicht genug: Um die Drehorte auch lange nach Ende der Dreharbeiten wieder mit Leben zu füllen, hatten die Veranstalter weitere besondere Einblicke vorbereitet. Während Christian Confer spannende Geschichten und Hintergründe zu den einzelnen Locations erzählte, verteilte Jana Mersch Bildcollagen mit Fotos vom Set und zeigte auf einem iPad exklusive Making-of-Clips der Drehtage.

Ein besonderes Highlight war für viele Besucherinnen und Besucher, dass nahezu alle Orte auch von innen besichtigt werden konnten. Neben dem Theater am Wall, dem Gadem und dem Zigarrenmacherhaus öffneten sich sogar die Türen der Klosterkirche – inklusive eines seltenen Blicks in die geheimnisvollen Gänge des Klosters. Ein Abenteuer, das nicht nur bei den jüngsten Gästen für große Begeisterung sorgte.

„Es war wirklich toll und unglaublich informativ. Ich bin ganz heiß darauf, den Film mit all diesem Hintergrundwissen noch einmal zu schauen“, lautete nur einer der vielen begeisterten Kommentare nach der Veranstaltung.

Ihren Abschluss fand die Tour im SCALA Filmtheater Warendorf. Dort nahm Kinobetreiber Johannes Austermann den Wunsch vieler Besucher direkt auf: Aufgrund der großen Nachfrage wird „Die fantastischen Geschichten des Professor Kluck“ am 31. Mai erneut im Programm des SCALA gezeigt.

Fotos: kluck kola