Für die Läuferinnen und Läufer des WSU-Lauftreffs standen am letzten Märzwochenende drei weitere Highlights der Wettkampfsaison an.
Am Samstag waren zunächst Alexandra Frohne, Thomas Ehl und Sabrina Grüter gemeinsam mit rund 1.000 anderen mutigen Läufern beim Klippenlauf in Ibbenbüren gefordert. Der Landschaftslauf beschreibt sich selbst als ein Lauf mit besonderer Härte, der an diesem Tag bei 6 Grad Celsius Außentemperatur absolut NICHTS FÜR WARMDUSCHER war und dem Teilnehmerfeld viel Koordinationsvermögen abverlangte. Durch den Regen war die Strecke sehr matschig und teilweise auch sehr rutschig. Gleichwohl absolvierte Sabrina Grütter den Jedermannslauf (12,4 km) in 1:27:59 Stunden, während Alexandra Frohne und Thomas Ehl den Hauptlauf (24,7) in 2:56:23 bzw. 2:10:10 zurücklegten.
Der Berliner Halbmarathon gilt in der Laufszene als einer der größten Halbmarathons weltweit. Ralf Buse und Norbert Zumdieck waren zwei der insgesamt 42.563 Teilnehmenden aus rund 134 Nationen am letzten Märzsonntag. Die Strecke bietet den Läuferinnen und Läufern eine besondere Art des Sightseeings. Sie startete auf der Straße des 17. Julis und führte die Beiden über den Kurfürstendamm, den Alexander Platz, die Museumsinsel sowie durch das Brandenburger Tor zum Ziel. Sowohl Ralf Bause als auch Norbert Zumdieck belohnten sich mit einer persönlichen Bestzeit von 1:44:22 bzw. 1:33:43 Stunden. Das Durchlaufen des Brandenburger Tors mit Blick auf das Ziele sowie die besondere Atmosphäre vor und nach dem Lauf, direkt zwischen Reichstag und Bundeskanzleramt wird beiden Läufern im Gedächtnis bleiben,
Die größte Gruppe des WSU-Lauftreffs mit 19 Läuferinnen und Läufer hatten sich am gleichen Tag auf den Weg in die Niederlande gemacht. Sie waren der Empfehlung von zwei Trainingspartnerinnen gefolgt, die den Halbmarathon in Venlo in Vorjahren für sich entdeckt hatten. Der 19. Venloop hatte in diesem Jahr 12.000 Teilnehmer*innen beim Halbmarathon und 25.000 insgesamt. So viele Teilnehmer wie noch nie zuvor. Bereits zwei Monate vorher war der Lauf komplett ausverkauft. Schnellster Läufer aus den Reihen der WSU war Mika Sechelmann mit 1:30:59 Stunden. Für seine Mama Claudia war es zudem der erste Halbmarathon überhaupt und dann auch noch gemeinsam mit ihrem Sohn in 2:06:21. Auch Ewald Wiesmann hat seine Tochter Liane (2:02:08) erfolgreich bei ihrem Halbmarathondebüt begleitet. Vivien und Lars Korfmacher waren an diesem Tag das zweite Vater-Tochter-Gespann. Sie überquerten die Ziellinie gemeinsam nach 1:54:10. Alle Teilnehmer*innen zeigten sich berührt von der unfassbar tollen Stimmung während des Laufes. Die Niederländer taten alles, um die Athleten mit Musik und flotten Sprüche anzufeuern. Zudem waren die Ortsteile teils farbenfroh geschmückt. Wer sich einen Eindruck verschaffen möchte, auf Youtube (https://www.youtube.com/watch?v=hWz8oAORq_E) hat Benjamin Siegmund ein Video über den WSU Lauftreff beim Venloop hochgeladen. Er selbst lief die Strecke gemeinsam mit seiner Frau Tanja in 2:14:45. Zudem liefen Bianca Stein (2:00:26), Maike Sendfeld (2:01:52), Jana Albrecht (2:04:49), Verena Haßmann (2:01:52), Mario Hagenhoff (2:08:01), Kerstin Auerswald (2:14:09), Sabine Juhasz (2:27:38), Willy Rothaus (2:18:32), Armin Düpmeier (2:19:31), Britta Lehmann (2:32:34) und Judith Lütke Besselmann-Growe (2:04:49). Am Ende waren sich alle einig, der Ausflug ins Nachbarland wird in Erinnerung bleiben und muss wiederholt werden.

