Der Tag des offenen Denkmals am 13. September bietet wieder die Gelegenheit, zahlreiche denkmalgeschützte Gebäude im Kreis Warendorf zu besuchen und in Augenschein zu nehmen. Unter dem bundesweiten Motto „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“ richtet der Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr den Blick auf historische Bauwerke und Anlagen, die Versorgung, Bewegung und Verbindung ermöglicht haben und bis heute prägen. Besonders spannend und lohnend ist es, dass viele Gebäude am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden können, die im Rest des Jahres für die Öffentlichkeit unzugänglich sind.
„In diesem Jahr stehen Gebäude der öffentlichen Daseinsvorsorge im Mittelpunkt. Sie sind Zeugen des Fortschritts in unserem Land, der der Bevölkerung eine höhere Lebensqualität, Gesundheit und Komfort ermöglichte“, fasst Landrat Dr. Olaf Gericke die historische Bedeutung von Wassertürmen und anderen öffentlichen Gebäuden zusammen.
Kreisbaudezernent Michael Ottmann ergänzt: „Es bieten sich wieder hervorragende Ausflugsziele, insbesondere für Familien mit Kindern, aber auch für architektur- und geschichtsinteressierte Menschen jeden Alters. Online finden Sie eine Übersicht aller geöffneter Denkmäler im Kreis Warendorf unter https://www.kreis-warendorf.de/denkmaeler“.
In Warendorf steht der historische Wasserturm der Stadtwerke Warendorf im Mittelpunkt des Tages des offenen Denkmals – schließlich ist er lebendiges Zeugnis der Entwicklung der Wasserversorgung in Warendorf. Am 13. September können interessierte Besucherinnen und Besucher das Erdgeschoss des Wasserturms besichtigen und einen Blick auf ein Stück Warendorfer Infrastrukturgeschichte werfen. Ein Besteigen des Turms ist aus verkehrssicherungsrechtlichen Gründen nicht möglich.
„Unser Trinkwasser ist für uns im Alltag selbstverständlich. Doch damit es zuverlässig aus dem Wasserhahn kommt, braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur und Menschen, die sich darum kümmern. Der historische Wasserturm macht diese Geschichte sichtbar und zeigt, wie eng Geschichte und heutige Versorgung miteinander verbunden sind“, sagt Ulrich K. Butterschlot, Geschäftsführer der Stadtwerke Warendorf. „Wir möchten zeigen, wo unser Trinkwasser seinen Weg beginnt und welche Menschen und technischen Anlagen dafür sorgen, dass es sicher und zuverlässig bei den Bürgerinnen und Bürgern ankommt“, sagt Björn Güldenarm, Technischer Leiter bei den Stadtwerken Warendorf.
Führungen durch das Wasserwerk
Wer nicht nur einen Blick auf die historische Infrastruktur werfen, sondern auch erfahren möchte, wie die Trinkwasserversorgung heute funktioniert, kann an einer der drei angebotenen Führungen durch das Wasserwerk teilnehmen.

Ulrich K. Butterschlot (v. l., Geschäftsführer Stadtwerke Warendorf), Landrat Dr. Olaf Gericke, Sigurd Peitz (Leiter Kreisbauamt), Bürgermeister Peter Horstmann, Kreisbaudezernent Michael Ottmann und Björn Güldenarm (Technischer Leiter Stadtwerke Warendorf) bewerben den Tag des offenen Denkmals vor dem historischen Wasserturm in Warendorf, der am Sonntag ebenfalls zu besichtigen ist.
Foto: Kreis Warendorf
