Pedelecs erfreuen sich wachsender Beliebtheit und bieten eine umweltfreundliche Alternative zum Auto, insbesondere für ältere Menschen. Doch mit der zunehmenden Pedelec-Nutzung steigen auch die Unfallzahlen. Um dem entgegenzuwirken, haben die Verkehrswacht im Kreis Warendorf und die Kreispolizeibehörde vor fünf Jahren eine Kooperation ins Leben gerufen, die gezielt Schulungen für Pedelec-Nutzer anbietet.
In den vergangenen fünf Jahren wurden so in mehr als 50 Schulungen rund 750 Teilnehmende im sicheren Umgang mit Pedelecs geschult. Das Jubiläum unterstreicht die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Verkehrswacht, Polizei, den Kommunen und vielen Vereinen im Kreis Warendorf. Die Kommunen und verschiedene Vereine stellen Räumlichkeiten zur Verfügung und organisieren in der Regel die Bekanntmachung des angebotenen Trainings.
Das Schulungsprogramm besteht aus einem theoretischen Teil, der rechtliche, technische und fahrphysikalische Grundlagen sowie Gefahrensituationen behandelt und einem praktischen Teil mit Übungen wie Beschleunigen, Bremsen und Ausweichmanövern. Geleitet werden die Trainings von erfahrenen Experten der Verkehrsunfallprävention der Kreispolizeibehörde.
Die Verkehrswacht schenkt dabei allen Teilnehmern als Dank für die Teilnahme an der Schulung eine Signalweste.
Fünf Jahre nach Beginn der Schulungen zeigt sich eine positive Bilanz: Das Training verbessert die Fahrsicherheit und sensibilisiert für Risiken im Straßenverkehr. Verkehrswacht und Polizei setzen ihre Arbeit fort, um die Sicherheit und Freude am Pedelec-Fahren zu fördern.
Teilnehmerinnen beim Pedelec Training in Ostbevern zusammen mit Michaela Loeber von der Kreispolizeibehörde und Werner Schweck von der Verkehrswacht
Foto: Verkehrswacht
