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„Mit offenem Visier für Depressionshilfe“ – Fellows Ride Münsterland setzt Zeichen gegen Depression und Suizid

Depressionen sichtbar machen, Betroffenen Mut geben und auf ein oft tabuisiertes Thema aufmerksam machen: Dafür engagiert sich das ehrenamtliche Organisationsteam des „Fellows Ride Münsterland“ rund um Stefan Plate aus Oelde. Unter dem Motto „Mit offenem Visier für Depressionshilfe“ findet am Sonntag, 20. September 2026, erneut eine Motorrad-Demonstration durch das Münsterland statt.

Bereits in den vergangenen zwei Jahren war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Mehr als 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beziehungsweise Fahrzeuge beteiligten sich jeweils am Motorradkorso. Zudem konnten beachtliche Spendensummen für die Depressionshilfe gesammelt werden.

Die Organisatoren möchten mit der Aktion auf die dramatische Situation aufmerksam machen: Jährlich sterben in Deutschland mehr als 10.000 Menschen durch Suizid – mehr als durch Verkehrsunfälle, AIDS und illegale Drogen zusammen. „Wir wollen Aufmerksamkeit schaffen und zeigen, dass man über Depression sprechen darf und muss“, erklärt Stefan Plate.

Unterstützt wird die Veranstaltung auch von prominenter Seite. Als Schirmherren konnten sowohl Münsters Oberbürgermeister Tillmann Fuchs als auch Beckums Bürgermeister Michael Gerdhenrich gewonnen werden.

Der Fellows Ride startet am Sonntag, 20. September, um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz in Beckum. Nach der offiziellen Begrüßung durch Bürgermeister Michael Gerdhenrich um 10.45 Uhr beginnt um 11 Uhr die gemeinsame Fahrt nach Münster. Der Motorradkorso wird dabei polizeilich begleitet.

Die Ankunft auf dem Domplatz in Münster ist gegen 12.30 Uhr geplant. Dort folgen Ansprachen der Vertreter aus Münster und Beckum sowie eine symbolische Scheckübergabe zugunsten der Depressionshilfe.

Mitfahren kann jeder interessierte Motorradfahrer. Weitere Informationen zum Fellows Ride und zum Hintergrund der Aktion gibt es im Internet unter fellowsride.com.

Foto: fellowsride