Multimedialer Drogenpräventionszug steht ab dem 30. Juni in Ennigerloh – Großes Interesse von Schulen und Vereinen.
Nach dem großen Erfolg der vergangenen Jahre kehrt der „Revolution Train“ erneut in den Kreis Warendorf zurück. Der multimediale Präventionszug wird vom 30. Juni an am Alten Ladestrang am Bürgermeister-Hischmann-Ring in Ennigerloh Station machen und bietet Schülerinnen und Schülern, Vereinen, Verbänden sowie Familien die Möglichkeit, sich intensiv mit den Folgen von Drogenkonsum auseinanderzusetzen.
Der aus mehreren Waggons bestehende Zug gilt als eines der außergewöhnlichsten Projekte der Suchtprävention in Deutschland. Mithilfe moderner Multimedia-Technik, realistischer Kulissen, Licht- und Toneffekten sowie authentischer Lebensgeschichten werden die Besucher auf eindrucksvolle Weise mit den Risiken und Folgen des Konsums legaler und illegaler Drogen konfrontiert. Ziel ist es, junge Menschen frühzeitig für die Gefahren von Suchtmitteln zu sensibilisieren und sie zu einem verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Gesundheit zu ermutigen.
Die Nachfrage nach dem Angebot ist weiterhin enorm. Bereits jetzt haben mehr Schulklassen Führungen durch den Präventionszug gebucht als im Vorjahr. Das Interesse der Schulen aus dem gesamten Kreisgebiet zeigt, dass das Konzept des Revolution Train nach wie vor einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit leistet.
Während der etwa zweistündigen Führungen werden die Teilnehmer durch verschiedene Stationen begleitet. Die Besucher erleben dabei anhand realistischer Szenarien, welche Auswirkungen Drogenkonsum auf das Leben junger Menschen haben kann. Themen wie Gruppendruck, Abhängigkeit, gesundheitliche Schäden, soziale Folgen und persönliche Schicksale werden anschaulich dargestellt. Die intensive und emotionale Aufbereitung soll zum Nachdenken anregen und den Dialog über das Thema fördern.
Doch der Revolution Train besteht nicht nur aus dem Zug selbst. Rund um den Standort in Ennigerloh wird erneut ein umfangreiches Begleitprogramm angeboten. Zahlreiche Institutionen und Organisationen aus dem Kreis Warendorf beteiligen sich an der Veranstaltung und stehen für Gespräche, Informationen und praktische Angebote zur Verfügung.
Mit dabei sind unter anderem das Technische Hilfswerk (THW), das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) beziehungsweise die Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE) mit einem Fahrsimulator, der Kreissportbund, verschiedene Suchtberatungsstellen, Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie die DAK-Gesundheit.
Nach dem Besuch des Zuges haben die Teilnehmer die Möglichkeit, die Angebote im Außenbereich wahrzunehmen und mit Fachleuten ins Gespräch zu kommen. Dabei können Fragen gestellt, Erfahrungen ausgetauscht und weiterführende Informationen zu den Themen Suchtprävention, Gesundheit und Freizeitgestaltung eingeholt werden.
Neben den Schulführungen am Vormittag richtet sich das Angebot ausdrücklich auch an Vereine und Familien. Für die Nachmittagsstunden stehen noch Termine für Gruppen aus Sportvereinen, Musikvereinen, Schützenvereinen, Messdienergruppen und anderen Jugendorganisationen zur Verfügung. Auch Eltern können gemeinsam mit ihren Kindern ab 13 Jahren an einer Führung teilnehmen. Gerade dieser gemeinsame Besuch soll Familien die Möglichkeit geben, anschließend über die Eindrücke und die Herausforderungen des Themas Drogenkonsum ins Gespräch zu kommen.
Die Verantwortlichen hoffen erneut auf eine breite Beteiligung aus dem gesamten Kreisgebiet. Angesichts steigender Herausforderungen im Bereich der Suchtprävention sehen Fachleute in dem Projekt eine wichtige Ergänzung zur schulischen und außerschulischen Jugendarbeit.
Anmeldungen für freie Termine sind weiterhin möglich. Interessierte Gruppen und Familien können sich online registrieren und einen passenden Besuchszeitpunkt auswählen.
Anmeldung
Anmeldungen für Gruppen und Familien sind möglich unter:
https://www.terminland.de/amtjugendbildung/online/revolution_train/
Der Revolution Train steht ab dem 30. Juni am Alten Ladestrang am Bürgermeister-Hischmann-Ring in Ennigerloh.

Foto: Kreis Warendorf
