Unfallkommission beschließt Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit: Radweg an der Splieterstraße wird rot markiert / zusätzliche Markierung am Kreisverkehr Reichenbacher Straße.
Nach einer Häufung von Verkehrsunfällen im Bereich der Splieterstraße/Reichenbacher Straße und am Kreisverkehr Reichenbacher Straße/Waldenburger Straße/Düsternstraße hat sich die Unfallkommission mit der jeweiligen Situation vor Ort befasst und Maßnahmen beschlossen.
Für den Bereich der Splieterstraße Ecke Reichenbacher Straße hat die Unfallkommission eine auffällige farbliche Markierung des Radweges beschlossen. Der parallel zur Splieterstraße verlaufende Radweg wird vor der Einmündung der Reichenbacher Straße rot eingefärbt. Damit soll insbesondere die Aufmerksamkeit der Autofahrenden erhöht und für den dort querenden beziehungsweise parallel geführten Radverkehr sensibilisiert werden.
Der stadtauswärts fahrende Radverkehr kommt von der B 64 zunächst im Mischverkehr auf der Fahrbahn. Erst hinter der Einmündung der Reichenbacher Straße beginnt ein gemeinsamer Geh- und Radweg, der den Radverkehr vom motorisierten Verkehr trennt. Die neue farbliche Markierung soll an dieser Stelle die besondere Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden unterstützen.
Auch am Kreisverkehr Reichenbacher Straße/Waldenburger Straße/Düsternstraße hat die Unfallkommission Handlungsbedarf festgestellt. Dort wurden ebenfalls vermehrt Verkehrsunfälle registriert. Als Maßnahme wird der Innenkreis des Kreisverkehrs farblich markiert und die vorhandene Fahrbahnmarkierung erweitert. Durch die Gestaltung soll mit einer veränderten optischen Wahrnehmung dafür gesorgt werden, dass der umlaufende Verkehr seine Geschwindigkeit reduziert und der Kreisverkehr bewusster befahren wird. Dabei handelt es sich um eine vergleichsweise geringfügige Maßnahme, die ohne bauliche Veränderungen auskommt und dennoch einen positiven Einfluss auf die Verkehrssicherheit haben soll.
Die beschlossenen Markierungsarbeiten werden in nächster Zeit umgesetzt.
Die Unfallkommission setzt sich aus Fachleuten der Kreispolizeibehörde, des zuständigen Straßenbaulastträgers, der Bezirksregierung Münster, der Aufsichtsbehörde Kreis Warendorf sowie der Straßenverkehrsbehörde der Stadt Warendorf zusammen. Gemeinsam werden Unfallhäufungsstellen bewertet und geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit festgelegt. Ziel der Kommission ist es, Unfallhäufungsstellen zu analysieren und zu prüfen, ob durch geeignete Maßnahmen die Verkehrssicherheit verbessert und weitere Unfälle verhindert werden können.
