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Vortrag am 14. September: Demokratiearbeit in Gedenkstätten

Am Montag, dem 14. September, lädt das Kreisarchiv Warendorf alle Interessierten zum Vortrag zum Thema „Gedenkstätten als Orte der Demokratie: Erinnerung – Bildung – Teilhabe“ ein.

Referent ist Christoph Herkströter vom LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, der durch seine Arbeit und Forschung an der Gedenkstätte Stalag 326 (VI K) Senne und verschiedene Veröffentlichungen zum Thema Gedenkstättenpädagogik ein umfangreiches Wissen mitbringt. Der Vortrag beginnt um 18.00 Uhr im Großen Ausschusszimmer des Kreishauses (4. Stock). Der Eintritt ist frei.

Der Vortrag begleitet die Wanderausstellung „Thomas Geve: Zeichnungen eines kindlichen Historikers“, die bis zum 15. September im Foyer des Kreishauses zu sehen ist. Sie zeigt Reproduktionen von Kinder- und Jugendzeichnungen von Thomas Geve (1929-2024), der seine Kindheit in den Konzentrationslagern Auschwitz, Groß-Rosen und Buchenwald erlebte. Nach der Befreiung durch die Alliierten zeichnete er seine Erfahrungen mit Blei- und Buntstiften auf alte SS-Formulare, der seine Erlebnisse aus mehreren Konzentrationslagern während des Zweiten Weltkriegs dokumentierte. Die Zeichnungen vermitteln trotz ihrer kindhaften Schaffenszüge die Allgegenwärtigkeit und die Alltäglichkeit der Schikane und Gewalt.

Der Historiker Christoph Herkströter hält einen Vortrag im Kreishaus in Warendorf. Foto: Christoph Herkströter

Ein Bild aus der aktuellen Ausstellung ‚Thomas Geve: Zeichnungen eines kindlichen Historikers‘ im Kreishaus. Foto: Kreis Warendorf